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Sport macht glücklich

Zugegeben: die Sportschuhe zu schnüren, fällt sicherlich nicht immer leicht. Der hartnäckige Schweinehund lässt sich nur schwer überlisten. Dabei müssen auch Sie zugeben, dass, wenn es denn dann einmal vollbracht ist, es sich ganz fabelhaft anfühlt. Eine Mischung aus Entspannung und Wohlbefinden. Woher rührt aber der plötzliche Stimmungswandel, was passiert nach dem Sport in Ihrem Körper? 

Wissenschaftlich ist diese Frage nicht eindeutig bewiesen. Fakt ist aber: Sport wirkt wie Medizin für Ihren Körper. 

Wenn Sie regelmäßig trainieren, stärken Sie ihr Immunsystem und Ihr Herz. Ihr Gehirn profitiert aber mindestens genauso viel von Ihrer geregelten Belastung. Als „Stimmungszentrale“ des Körpers, ist es dafür zuständig, Ihre Motivation und das wohlige Gefühl aufrecht zu halten, auch wenn Ihre müden Beine eigentlich lieber zur heimischen Couch zurücklaufen würden. Damit dies vermieden wird, müssen gewisse Areale Ihres Hirns positiv und hormonell stimuliert werden. Es gibt einige körpereigene Stoffe und Hormone, denen eine stimulierende Wirkung nachgesagt wird.

Endorphine als legales Doping-Mittel?

Hartnäckig hält sich die Endorphin-Theorie. Besser als „Glückshormon“ bekannt, soll es Sie beim Sport fröhlich stimmen. Dagegen spricht die Ansicht, dass das Hormon eher als körpereigenes Morphin betrachtet werden muss, das Sie weniger Schmerzen bei Verletzungen verspüren lässt. Dabei sind sich Wissenschaftler in einem Punkt einig: Glück werde im Gehirn produziert und nicht im Körper. Während wiederum einige Wissenschaftler behaupten, das Hormon könne nicht eindeutig im Hirn, jedoch aber im Blut nachgewiesen werden, soll es dem Neurowissenschaftler Henning Boecker gelungen sein, eben diesen Beweis zu erbringen. Bei mehreren Marathonläufern sollen sich nach mehrstündigen Läufen Endorphine in ihren Hirnarealen gebildet haben. Sie gaben an, sich nach ihrer Anstrengung euphorischer zu fühlen. 

Sport-laufen-joggen-Runden-SportplatzEndocannabinoide?

Forscher in den USA haben einen ganz anderen Stoff im Visier: Endocannabinoide. Dieser These zufolge, kann die körpereigene Substanz Sie in Rauschzustände versetzen, ähnlich wie der ihr verwandte Stoff THC der Cannabis Droge. Bei besonders stark angestiegenen Endocannabinoidewerten, fühlen Sie sich nach dem Sport besonders entspannt und wohl. Das gelingt jedoch nur Spitzensportlern. Da sich aber auch Hobbyläufer nach absolvierter Trainingseinheit als wohler und ausgeglichener beschreiben, muss es noch andere Ursachen für das Glücksgefühl geben. 

Weitere Theorien…

Die Botenstoffe Serotonin, Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin liefern eine weitere Erklärung für das Hochgefühl nach dem Sport. In Ihrem Körper sorgen sie in Verbindung, ähnlich wie das Endocannabinoid, während längeren Läufen für Rauschzustände. Damit erhält auch das Serotonin -für seine stimmungsaufhellenden Fähigkeiten- oft den Beinamen „Glückshormon“. 

Bei der Ausübung Ihrer Sportart konzentriert sich Ihr Gehirn ausschließlich auf die Bewegung und vergisst dabei den Stress Ihres Alltags. Das „Abschalten“ trägt zu einer Erholungserscheinung bei. Läufer berichten des Öfteren von einem rauschähnlichen Zustand, wobei das Laufen plötzlich „wie auf Schienen“ abläuft. Es ist, als ob der Körper das Steuer übernommen hat und noch ewig weiterlaufen könnte. Diese Beobachtungen begründen eine weitere Sport-Glücksthese. 

Sie zieht die rhythmische Wiederholung der sportlichen Ertüchtigung in Betracht. Diesem positiven Effekt der Rhythmik liegt auch der Traumatherapie zu Grude. Dabei müssen Patienten ihre Augen von links nach rechts bewegen, während sie mit ihren negativen Erfahrungen konfrontiert werden. Das Augenbewegen soll eine Art „Neusortierung“ im Gehirn bewirken. Dieses Prinzip ließe sich auf die Laufbewegung projizieren. Es ist also wenig wunderlich, dass vor allem Menschen in hohen Positionen, so etwa Manager, zu den meisten Läufern zählen. 

Weitere Vorteile…

Wer regelmäßig läuft, kann sogar neue Hirnzellen produzieren! Dafür verantwortlich ist das VGF (nerve growth factor inducible protein), welches auch die Fähigkeit besitzen soll, Depressionen entgegenzuwirken und das Gehirn bis ins hohe Alter aktiv und gesund zu halten. 

Sie fühlen sich überhaupt nicht angesprochen? Das erhabene Gefühl ihren eigenen Schweinehund besiegt zu haben und abends glücklich und erledigt ins Bett zu fallen, während sie noch einmal stolz auf ihre sportliche Leistung des Tages zurückzublicken, haben Sie noch nie verspürt? 

Möglicherweise betreiben Sie die falsche Sportart. Aber seien Sie nicht zu voreilig: Regelmäßiges Sportreiben muss erlernt werden. Sie müssen Ihren Körper erst daran gewöhnen. Der schöne Nebeneffekt: Ihr Körper wird den Sport bald einfordern. Und sobald dies geschehen ist, werden auch die positiven Botenstoffe durch Ihren Körper fließen und ihre Sporteinheiten werden sich zu einer wahren Erholung für Leib und Seele mausern.

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